Dinge sind passiert, Dinge haben sich geändert - und doch auch wieder nicht.
Rationalität bestimmt meinen Gefühlshaushalt - ein Widerspruch in sich? Nicht wirklich.
Meine Mauer ist hoch und meine Mauer ist dick. Möglichkeiten hätte ich sicher gehabt. Hat die Vernunft die Gefühle in weiser Vorausicht negiert oder wären sie auch so nie erschienen. Das ist im Moment die eigentliche Frage die sich mir stellt.
Wäre es möglich gewesen mich in meinen Urlaubsflirt zu verlieben, dass sogar mehr entstanden wäre, hätte ich mich unvoreingenommen darauf eingelassen? Aber ich wollte es nicht. Das Wissen um eine Verflossene, der noch nachgetrauert wird, genügte um jegliche tiefere Gefühl denn Zuneigung aufkommen zu lassen.
Erotik & Zuneigung und ein enormes Gewöhnungspotenzial - aber mehr nicht.
Dabei bin ich von der Person an sich begeistert. Dabei gab es Momente, die ich in meinem Leben nie vergessen werde.
Hätte ich mich verlieben können, hätte ich es zulassen wollen.
Die Angst vor Verletzungen ist so gross, dass ich selbst an meine Gefühle nicht mehr reiche.
So bekam ich Bestätigung, hatte eine wunderbare Zeit, lachte viel und hatte Spass - doch erkenne ich eine Gefühlsarmut in mir, die mir selbst Angst macht.